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Karersee, Rittner Erdpyramiden & Rittner Horn: 3 Tage voller Erlebnisse in Südtirol

Autorenbild: nikitaguidottinikitaguidotti

Aktualisiert: 9. Nov. 2019

In drei Tagen zu einigen der schönsten Orte in Südtirol: Vom Karersee im Reich der Dolomiten über die imposanten Erdpyramiden auf dem Ritten und bis hin zum Rittner Horn. Kurzum: Wir haben drei wunderschöne Wandertage in der unberührten Südtiroler Natur verbracht. [Enthält Affiliate-Links*]

Der Karersee mit einem herrlichen Blick auf den Latemar

Eine der liebsten Freundinnen kommt zu Besuch nach Südtirol und wonach sucht man? Wie wäre es mit wunderschönen Ausflugszielen, die nicht nur in kurzer Zeit sondern auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind? An drei Tagen haben wir einige jener Orte besucht, die (meiner Meinung nach) auf jede "To-See" Liste für den Besuch in Südtirol gehört.


1. Tag: Eintauchen in das Reich des Latemars: Der Karersee

Aussichtsplattform am Karersee

Für mich gehört er ohne jeden Zweifel zu den schönsten Bergeseen in Südtirol! Märchenhaft liegt der legendäre Karersee am Fuß des imposanten Latemar-Massifs und verzaubert mit seinem glasklaren, smaragdgrünen Wasser. Mit ein wenig Glück, kann man auch die goldene Nixe entdecken, die sich im seichten Wasser des Sees versteckt.


Eine Nixe im See?! Richtig gehört, denn den Karersee und seine goldene Nixenstatue umgibt eine mysteriöse Legende:

"Einst bewohnte eine wunderschöne Wasserjungfrau den Karersee. Sie saß am Ufer, flochte ihre Haare und sang mit ihrer zarten Stimme vor sich hin. Eines Tages hörte der Hexenmeister von Masaré die Nixe singen und verliebte sich sofort in sie. Besessen von der Idee, die Nixe zu entführen setzte er all seine Macht aufs Spiel - erfolglos, denn die Wasserjungfrau entkam bei jedem seiner Versuche. Eines Tages bat der Hexenmeister die Hexe Langwerda um Hilfe. Um die Nixe anzulocken riet sie ihm, einen von Juwelen besetzten Regenbogen zu ziehen, der vom Rosengarten bis zum Latemar reichte. Die Nixe bestaunte den atemberaubenden Regenbogen, bemerkte jedoch den Hexenmeister, der sich am Ufer versteckt hielt und brachte sich wieder im See in Schutz. Geleitet von seinem zornigen Liebeskummer zerstörte der Hexenmeister den von Juwelen besetzten Regenbogen und warf die zerbrochenen Stücke in den See. Aus diesem Grund schimmert der Karersee noch heute in den allerschönsten Farben."


Unsere Tour: Einfach zu gehen, doch nicht weniger erlebnisreich!

Durch die wunderschöne Landschaft am Fuß des Rosengartens

Unsere Wanderung begann am Parkplatz des Karersees und führte uns gleich zu Beginn über eine schöne Hängebrücke. Hier begann also das Abenteuer, denn, einmal an der idyllisch gelegenen Moseralm vorbeimarschiert, wartete die märchenhafte Landschaft des Rosengarten-Latemar Gebiets auf uns! Vorbei an herrlichen Almwiesen, durch verzauberte Wälder und begleitet von atemberaubenden Panoramen haben wir jeden Moment dieser Tour genossen - und das trotz drohenden Gewitters. Doch auch dafür hatten wir eine schmackhafte Lösung parat und kurzerhand in der urigen Stube des Restaurant Castel Latemar einen Zwischenstopp eingelegt.


2. Tag: Atemberaubend mystisch - Die Rittner Erdpyramiden in einem Hauch von Nebel

Die Erdpyramiden in Klobenstein am Ritten

Selbst der starke Regen und die dichten, dunklen Wolken konnten uns nicht davon abhalten, uns auf diese Tour zu begeben - und wir wurden nicht enttäuscht! Gestartet hat unsere Panoramatour bereits in Bozen, denn schon mit der Seilbahn die nach Oberbozen führt, bietet sich (für gewöhnlich) ein schöner Ausblick auf das Bozner Tal und die umliegenden Berge - wegen des Nebels blieb uns diese Aussicht leider verwehrt doch selbst das Schweben inmitten einer weißen Wolke hat etwas ganz abenteuerliches an sich! In Oberbozen angekommen, ging es mit der historischen, über 100 Jahre alten Rittner Bahn weiter bis nach Klobenstein - und von hier aus zum Ziel unserer Tour: Den Rittner Erdpyramiden!


In Klobenstein gibt es verschiedene Wanderwege die zum Auskundschaften der Landschaft einladen - wegen des Wetters haben wir uns aber für den gemütlichen und nicht all zu langen Erdpyramidenweg entschieden. Vom Klobensteiner Dorfzentrum ging es, der Beschilderung folgend, gerade aus die Straße entlang, vorbei am malerischen Seerosenteich und dem historischen Hof der Kommende Lengmoos. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Blick in den reizenden Hof zu werfen, der bereits für die Aufführungen der Rittner Festspiele geschmückt war. Nach etwa 10 Minuten gelangten wir zum Waldweg der schon nach kurzer Zeit zur Aussichtsplattform führt. Von hier aus kann man nicht nur die faszinierenden Erdpyramiden bewundern, sondern auch den Blick über einige Gipfel der Dolomiten schweifen lassen. Von der Aussichtsplattform ging es weiter durch den herrlich duftenden Mischwald und über eine malerische Holzbrücke. An der Weggabelung, die wir kurz nach dem Überqueren der Holzbrücke erreichten, hieß es für uns: den Rückweg antreten. Wenn man will, kann man aber auch bis nach Maria Saal weiterwandern.


3. Eindrucksvolle Panoramen: Das Rittner Horn

Aussichtsplattform am Rittner Horn

Hoch hinaus mit der Bergbahn vom Rittner Horn! Der dritte Tag stand ganz im Zeichen von außergewöhnlichen Panoramen. Da wir nur einen halben Tag zur Verfügung hatten, beschlossen wir, mit der Seilbahn von der Talstation bis hinauf aufs Rittner Horn zu fahren (10€ für die Bergfahrt) - und schon hier kamen wir in den Genuss einer ganz besonderen Aussicht. Oben angekommen hieß es dann: Einatmen, ausatmen und das faszinierende Panorama in vollen Zügen genießen! Von hier aus konnten wir nämlich die ganze Pracht unzähliger Berggipfel bewundern - von den mächtigen Spitzen des Rosengartens und Latemars über das unverwechselbare Anlitz des Schlerns und bis hin zu den Sarntaler Alpen auf der einen oder den Geißlerspitzen auf der anderen Seite; sie alle schienen zum Greifen nah.

Kurze Zeit nachdem wir es uns auf der Aussichtsplattform gemütlich gemacht hatten, die sich entlang des Panoramarundwegs befindet, hörten wir unsere Uhr auch schon wieder fleißig ticken. Zeit für den Rückweg. Und der verlief ganz nach dem Motto "schnurstracks, immer der Nase nach". Ohne jegliche Karten folgten wir dem Weg, der uns zunächst in Richtung Spitze des Rittner Horns führte und dann in einer scharfen Kurve durch Wald und Wiesen bis hinab zur Talstation führte. Was auf der gesamten Strecke nach unten nicht gefehlt hat? Herrliche, atemberaubende Ausblicke auf die Berge!



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